Jahresprojekt der 1. und 2. Klassen: Leseförderung mal anders

„Was ist denn hier los?“, fragt sich vielleicht einer, der im vergangenen Jahr dienstags im Gang der 1./2. Klassen unterwegs war. In kleinen Gruppen wanderten immer wieder Schüler in den Computerraum, wo Natalie Stangl von der Bücherei auf sie wartete.

Was hier passierte ist individuelle Leseförderung mal anders. Frau Stangl unterstützte die 1./2. Klasslehrerinnen beim Festigen der Grundkompetenz Lesen. Hierfür arbeitet sie mit dem Buchprogramm „Der Lesebaum“. Dahinter verbirgt sich eines der beliebtesten und erfolgreichsten Leseprogramme der Welt. Mit dem Lesebaum lernen Kinder lesen, indem sie von Anfang an komplette Bücher lesen. Diese Bücher sind speziell für den Zweck des Lesenlernens verfasst. Der Lesebaum folgt der ganzheitlichen Methode, bei der das sinnerfassende Lesen im Vordergrund steht. Das Programm gliedert sich in aufeinander aufbauende Lese-Ebenen, die den sich entwickelnden Lese- und Sprachfertigkeiten von Kindern im Grundschulalter entsprechen. Lesebaum- Bücher locken Kinder zum Lesen. Durch die ansprechend gezeichneten und detailreichen Bilder und die spannend erzählten und humorvollen Geschichten haben die Kinder Freude am Lesen und eine starke Motivation, mehr zu lesen. Das Konzept ermöglicht den Schülern, Erfolg zu haben. Sie freuen sich, dass sie verstehen, was in dem Buch steht und sie sind stolz, dass sie schon „echte“ Bücher lesen können. Neugier, Lesefreude und Erfolgserlebnisse wirken zusammen und bilden den besten Antrieb fürs Lernen, den es gibt.

Ein ganz großer Dank an Natalie Stangl, dass sie sich jeden Dienstag Vormittag die Zeit nahm, ehrenamtlich mit den Kindern der 1. und 2. Klassen zusätzlich zum Unterricht die Lesekompetenz zu fördern und zu verbessern.