Tag "Lese- und Medienerziehung"

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In der Woche vor Schulbeginn überraschte der 1. Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Bernau, Matthias Jerger, die Schulleitung mit einem sehr erfreulichen Anruf: Ein seit dem Frühjahr von der Schule gehegter Wunsch konnte vom Förderverein der Grundschule erfüllt werden.

Nachdem im Mai die gelbe Büchertauschzelle auf dem Schulhof eröffnet wurde, die sich seitdem sehr großer Beliebtheit bei Groß und Klein in ganz Bernau erfreut und gerade bei den Erwachsenenbüchern mittlerweile aus allen Nähten platzt, lag die Idee von gemütlichen Sitzgelegenheiten zum Schmökern im parkähnlichen Schulgelände nahe. Der Vorsitzende des Fördervereins nahm sowohl Organisation wie auch Finanzierung komplett in die Hand und kündigte kurz vor Beginn des neuen Schuljahres die Lieferung von zwei attraktiven Liegen, angefertigt von der Schreinerei Lothar Mehnert aus Bernau, an.

Das Lesevergnügen auf dem Schulgelände ist somit garantiert. Mehrere hundert Kinderbücher wurden in den vergangenen Monaten aus dem Bücherstübchen sogar mit nach Hause genommen. Nun steht noch der Wunsch im Raum, dass im Gegenzug wieder viele Kinderbücher den Weg zum Tauschen in das Regal finden, damit auch den Kindern der Lesestoff nicht ausgeht.

Stellvertretend für alle kleinen und großen Leser im Ort freuten sich über die Liegen von links vorne nach rechts vorne: Petra Henz, Petra Matthes, Schulleitung, Matthias Jerger, 1. Vorsitzender des Fördervereins, Iris Thalhammer, 2. Vorsitzende des Fördervereins mit ihren befreundeten und lesebegeisterten Kindern: Pauline, Monika, Anna und Theodor.

Das Team-Pinboard

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Sozialwirksame Schule- Das Team-Pinboard

Das Team-Pinboard ist ein Instrument zur Steigerung der Teamfähigkeit durch gezielte Vermittlung von Verhaltens- und Gruppenregeln im Unterricht, das in allen Jahrgangsstufen der Grundschule Bernau eingesetzt wird.

Wöchentlich vereinbart die Klasse gemeinsam neue Ziele, die momentan für sie von Bedeutung sind. Konkrete Handlungsmuster und Kommunikationshilfen werden erarbeitet und erprobt. Täglich reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihr Verhalten und geben sich und anderen Feedback. Dementsprechend hängen die Lehrer der Grundschule Bernau zusammen mit den Kindern den passenden Smiley an das Team-Pinboard. Beim Erreichen des Wochenziels darf sich die Klasse über eine Belohnung freuen.

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Moderner HSU-Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, anhand lebensnaher Themen ihr Vorgehen selbst zu planen, zu experimentieren, zu dokumentieren und anschließend ihre Arbeitsweise und Ergebnisse zu reflektieren. So erwerben sie grundlegende Kompetenzen für die natur-, sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Aspekte in ihrem Leben.

Außerdem steigen sie ihre Selbst-und Eigenständigkeit und entwickeln die Fähigkeit nachhaltig über Bereiche wie Wald und Gewässer nachzudenken und ihr eigenes Handeln zu prüfen. Besondere Bedeutung haben dabei Teamarbeiten wie Versuche oder Experimente, bei denen alle Schülerinnen und Schüler ihre besonderen Stärken einbringen dürfen.

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Sozialwirksame Schule- der "Pausendienst"

Auf unserem herrlichen Pausengelände mit vielen Bewegungsanreizen können die Schüler und Schülerinnen, wann immer es das Wetter zulässt, zwei 15-minütige Pausen verbringen. Zur Unterstützung eines problemlosen Pausenablaufes helfen auch Kinder mit und stärken dadurch ihr Verantwortungsgefühl. Den „Pausendienst“ übernehmen abwechselnd immer 4 Kinder aus den beiden 4. Klassen.

Sie tragen gelbe Warnwesten, die sie in dieser Zeit von den anderen Schülern unterscheiden. Dabei haben sie wichtige Aufgaben zu erfüllen: Zu Pausenbeginn kontrollieren sie, dass alle Kinder das Schulhaus verlassen und sich keiner mehr im Klassenzimmer, auf den Gängen oder auf den Toiletten aufhält. Am Pausenende stehen sie an den Eingangstüren und helfen bei der reibungslosen Rückkehr in die Klassenzimmer mit. Sie achten darauf, dass alle die Schuhe abstreifen und dass nicht gedrängelt wird.

Das erfordert von den Viertklässlern Durchsetzungsvermögen und Pflichtbewusstsein. Gleichzeitig erfüllt es sie aber auch mit Stolz, in dieser Funktion Verantwortung übernehmen zu dürfen.

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Elternabend "Die unsichtbare Macht der digitalen Medien"

Stefan Seidl, Gesundheitsamt/Landratsamt Rosenheim

Die Welt der digitalen Medien ist auch in der Grundschule schon längst angekommen. Laut Befragungen hat jedes 3. Kind in der 4. Klasse in unserem Landkreis bereits ein eigenes Handy. Onlinespiele sind schon so üblich wie das „draußen spielen“.

Neben den vielen Vorteilen, die die neuen Medien mit sich bringen, haben sie auch „Nebenwirkungen“ (Kontakt mit Fremden, Stress, Mobbing, Abzocke, Sucht, Leistungsminderung, Handystrahlung etc.).

Eltern sind hier oft unsicher, wie sie mit dem Thema digitale Medien umgehen sollen. Eine Hilfe hierfür bot der Elternabend „Die unsichtbare Macht der digitalen Medien“ am Mittwoch, den 21. Februar 2018 an der GS Bernau. Stefan Seidl, Suchtpräventionsfachkraft vom Gesundheitsamt/Landratsamt Rosenheim, hielt einen leidenschaftlichen und eindrucksvollen Vortrag, wies auf neue Gefahren hin ohne zu verteufeln und zeigte Lösungsansätze auf. Diese wird er auch noch in zwei eintägigen Workshops den Viertklasslern nahebringen. Die eigentliche Gefahr besteht nach Seidl darin, dass Eltern kaum noch Möglichkeiten haben, zu bemerken, was eigentlich vor sich geht. Vor 20 Jahren wusste man meist, mit wem Kinder „vor dem Haus“ spielten. Heutzutage sieht man nicht mehr, mit wem, wann und wo sie online unterwegs sind. Welche Inhalte konsumieren sie? Werden sie gemobbt, betrogen, abgezockt? Gibt es Kontakt mit Fremden? Eine weitere große Gefahr birgt „AUA“. Darunter versteht Seidl die Schlagworte „Ablenkung, Unterbrechung, Abbrechen“. Durchschnittlich alle 7 Minuten werden Jugendliche abgelenkt, indem sie auf ihr Handy schauen. Sich da auf Lernen oder Hausaufgaben zu konzentrieren, scheint fast ein Ding der Unmöglichkeit. Stattdessen forderte Seidl eine Rückbesinnung auf die Basiskompetenzen, wie sie auch an der GS Bernau im Schulprofil stehen und gepflegt werden. Persönliche statt virtuelle Begegnung, Spiele mit Menschen statt Onlinespielen und Anbahnung von Achtsamkeit in der menschlichen Begegnung versus Chats im Internet stehen an erster Stelle. Erst, wenn Zeitstrukturen im echten Leben erfahren und eingehalten werden, können Kinder auch Strukturen beim Surfen einhalten. Erst, wenn Konzentration und Eintauchen im echten Leben erlernt wurde, kann am PC zielgerichtet gearbeitet werden. Zusammenfassend: Medienkompetenz beginnt mit Medienabstinenz.

Abschließend gab Seidl den anwesenden Eltern den Rat, Kinder stark zu machen, klare und feste Zeitstrukturen anzutrainieren, viel und regelmäßig vorzulesen, möglichst viele Naturerfahrungen zu ermöglichen, Alternativfreizeitangebote aufzuzeigen sowie sich selbst seiner enormen Vorbildfunktion bewusst zu sein und gerecht zu werden.

Bei weiteren Fragen gibt Seidl gerne Auskunft und Hilfestellung:
martin.seidl@lra-rosenheim.de

Der Klassenrat

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Sozialwirksame Schule- der Klassenrat

Die Gesellschaft wird getragen von Menschen, die sich einbringen, mit anderen zusammenarbeiten und Lösungen suchen, die für möglichst viele Menschen annehmbar sind.

Eine Klassengemeinschaft spiegelt immer einen Teil der Gesellschaft wider und ist somit auch darauf angewiesen, dass ihre Mitglieder Konflikte lösen, Probleme besprechen und Absprachen treffen.

Im Klassenrat wird dies miteinander angepackt.

Die Klassensprecher führen ihre Mitschüler durch eine vom Lehrer festgelegte Tagesordnung, die Spielraum für eigene Anregungen der Kinder lässt und aktuelle Vorkommnisse aufgreift.

Man lässt sich gegenseitig aussprechen, hört einander zu und bringt sich je nach seinen Fähigkeiten und Kompetenzen ein.

Die Kinder lernen also nicht nur Gesprächsregeln, sie lernen auch, eigene Anliegen vorzubringen und sich treffend auszudrücken. Sind den Kindern die Abläufe und Regeln vertraut, kann sich die Lehrkraft schließlich ganz zurücknehmen und greift nur noch auf Wunsch der Kinder ein.

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Kompetenzorientierter Unterricht- Mathematik an der Grundschule Bernau

Um allen Kindern einen Zugang zur Mathematik zu eröffnen, bietet der Unterricht an der Grundschule Bernau neben Gelegenheit zum Üben und Automatisieren von Rechenverfahren immer wieder handlungsorientierte Aufgabenstellungen, die verschiedene Lösungen erlauben und zum Austausch über Strategien und Ideen anregen.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten auf ihrem eigenen Leistungsniveau an offen gestellten Aufgaben und entdecken dabei nicht nur Muster und Strukturen, sondern auch Mathematik im Alltag und geometrische Inhalte. Der Gebrauch einer gemeinsamen Fachsprache wird bei der Präsentation der Ergebnisse und im Austausch über Lösungswege unabdingbar. So begreifen die Kinder schnell die Bedeutung von Fachbegriffen.

Einfache Materialien, Strukturierungshilfen, Lehr- und Lernmittel werden gezielt angeboten und von den Kindern zunehmend selbstständig und zielführend genutzt. Die Kindern lernen, Ergebnisse in Frage zu stellen, auf Plausibilität zu prüfen und ihre Lösung gegebenenfalls anzupassen. Dabei greifen sie auch auf ihr Wissen über Größen (Gewicht, Länge, Zeit) zurück.

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Doch! Wir an der Grundschule Bernau haben dafür sogar ein extra Zimmer!

Unser Spielezimmer ist nicht nur mit vielen Lernspielen sowie unzähligen Brett- und Gesellschaftsspielen ausgestattet, sondern bietet bei der Ritterburg, dem Kaufladen, der Schule und dem Feuerwehrauto auch anregende Möglichkeiten für Rollenspiele.

Denn jahrelange Forschungen haben gezeigt, dass das Spielen die Entwicklung der Kinder v.a. in den folgenden vier Kompetenzbereichen fördert:

a) im emotionalen Bereich: sichereres Erkennen und Erleben von Gefühlen; besseres Verarbeiten von Enttäuschungen, erhöhte Frustrationstoleranz; geringere Aggressionsbereitschaft; stärker ausgeprägte Belastbarkeit; größere Ausdauer

b) im sozialen Bereich: besseres Zuhören-Können bei Gesprächen; stärkere Kooperationsbereitschaft; höheres Verantwortungsempfinden; grundlegendere Regelakzeptanz; bessere Wahrnehmung von Ungerechtigkeiten; intensivere Freundschaftspflege

c) im motorischen Bereich: raschere Reaktionsfähigkeit; fließendere Gesamtmotorik; bessere Auge-Hand-Koordination; differenziertere Grob- und Feinmotorik; ausgeprägteres Balance-Empfinden; gelungenere Absichtssteuerung

d) im kognitiven Bereich: verbessertes logisches Denken; höhere Konzentrationsfähigkeit; bessere Gedächtnisleistungen; differenzierteren Wortschatz sowie ausgeprägteres Sprachgefühl; besseres Mengen-, Zahl-, Farb- und Formverständnis; größere Fantasie; klügeres Durchschauen von Manipulationsversuchen

(nach Armin Krenz aus WWD 2001)

Auch nach unseren Erfahrungen profitiert nicht nur jedes einzelne Kind vom Spielezimmer, sondern ebenso die Klassengemeinschaft als Gesamtes: Neue Kontakte entstehen, das gegenseitige Vertrauen wächst und kleinere Meinungsverschiedenheiten werden selbstständig gelöst.

Und außerdem macht der Besuch unseres Spielezimmers auch einfach gaaaanz viel Spaß!

Aktuelle-Aktionen Friedensschnecke

Streit auf dem Pausenhof und im Klassenzimmer ist nicht zu vermeiden. Einen Konflikt hingegen friedlich zu lösen und Kompromisse zu finden ist eine Kompetenz, die jedes Kind in der Grundschule erlernen kann. Darum versuchen wir durch zahlreiche Einfühlungsübungen, Gruppenspiele mit dem Metalogmaterial und Kontaktübungen die Kinder auf ein friedliches Miteinander vorzubereiten.

Die Schüler lernen, Ich-Botschaften zu senden, genau zuzuhören, ihre Gefühle in Worte zu fassen und Strategien zu entwickeln, um einen Konflikt mit Worten zu lösen.

Ausgebildete Streitschlichter können somit wiederum anderen Schülern helfen, sich verbal anzunähern.

Dafür steht ihnen auf unserem Pausenhof die Friedensschnecke zur Verfügung. Schrittweise gehen die zwei Streithähne aufeinander zu, beleuchten ihren eigenen Anteil am Streit, geben ihren Gefühlen Ausdruck, entschuldigen sich, versöhnen sich und finden letztendlich einen Kompromiss oder eine Lösung um anschließend wieder entspannt in der Pause spielen zu können.

Aktuelle-Aktionen 200525 Buchstabenfest P1320120

„ABCDEFG … Das ist das ganze ABC!“ sangen die Erstklässler voller Stolz, weil sie nun alle Buchstaben gelernt hatten. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden und so veranstalteten die Klassen 1a und 1b mit ihren Lehrerinnen Ursula Krause und Andrea Thelen am Dienstag, den 12. Juni 2018 ein fröhliches Buchstabenfest.

Neben dem Singen standen u.a. auch das Basteln eines Lesezeichens sowie das Vorlesen der „ABC-Weltreise“ auf dem Programm, bei der die Kinder das ABC in verschiedenen Ländern entdeckten.

Anschließend wurde erforscht, ob es sich bei den beiden Klassen um so genannte ABC-Klassen handelt, d.h. ob von jedem Buchstaben ein Name in der Klasse zu finden ist. Zur Stärkung hatte Herr Galland bereits eine köstliche Buchstabensuppe zubereitet, die fleißige Mamas nach der Pause den hungrigen Schülerinnen und Schüler servierten. Einen ganz herzlichen Dank dafür!

Abwechslungsreiche Buchstaben-Rätsel und -Vorstellungen, die die Kinder teilweise selbst gestaltet hatten, rundeten den Tag ab.

Am Ende waren sich alle einig: Das war der schönste Schultag seit Langem!

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