Aktuelle Aktionen von uns

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Doch! Wir an der Grundschule Bernau haben dafür sogar ein extra Zimmer!

Unser Spielezimmer ist nicht nur mit vielen Lernspielen sowie unzähligen Brett- und Gesellschaftsspielen ausgestattet, sondern bietet bei der Ritterburg, dem Kaufladen, der Schule und dem Feuerwehrauto auch anregende Möglichkeiten für Rollenspiele.

Denn jahrelange Forschungen haben gezeigt, dass das Spielen die Entwicklung der Kinder v.a. in den folgenden vier Kompetenzbereichen fördert:

a) im emotionalen Bereich: sichereres Erkennen und Erleben von Gefühlen; besseres Verarbeiten von Enttäuschungen, erhöhte Frustrationstoleranz; geringere Aggressionsbereitschaft; stärker ausgeprägte Belastbarkeit; größere Ausdauer

b) im sozialen Bereich: besseres Zuhören-Können bei Gesprächen; stärkere Kooperationsbereitschaft; höheres Verantwortungsempfinden; grundlegendere Regelakzeptanz; bessere Wahrnehmung von Ungerechtigkeiten; intensivere Freundschaftspflege

c) im motorischen Bereich: raschere Reaktionsfähigkeit; fließendere Gesamtmotorik; bessere Auge-Hand-Koordination; differenziertere Grob- und Feinmotorik; ausgeprägteres Balance-Empfinden; gelungenere Absichtssteuerung

d) im kognitiven Bereich: verbessertes logisches Denken; höhere Konzentrationsfähigkeit; bessere Gedächtnisleistungen; differenzierteren Wortschatz sowie ausgeprägteres Sprachgefühl; besseres Mengen-, Zahl-, Farb- und Formverständnis; größere Fantasie; klügeres Durchschauen von Manipulationsversuchen

(nach Armin Krenz aus WWD 2001)

Auch nach unseren Erfahrungen profitiert nicht nur jedes einzelne Kind vom Spielezimmer, sondern ebenso die Klassengemeinschaft als Gesamtes: Neue Kontakte entstehen, das gegenseitige Vertrauen wächst und kleinere Meinungsverschiedenheiten werden selbstständig gelöst.

Und außerdem macht der Besuch unseres Spielezimmers auch einfach gaaaanz viel Spaß!

Das Team-Pinboard

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Sozialwirksame Schule- Das Team-Pinboard

Das Team-Pinboard ist ein Instrument zur Steigerung der Teamfähigkeit durch gezielte Vermittlung von Verhaltens- und Gruppenregeln im Unterricht, das in allen Jahrgangsstufen der Grundschule Bernau eingesetzt wird.

Wöchentlich vereinbart die Klasse gemeinsam neue Ziele, die momentan für sie von Bedeutung sind. Konkrete Handlungsmuster und Kommunikationshilfen werden erarbeitet und erprobt. Täglich reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihr Verhalten und geben sich und anderen Feedback. Dementsprechend hängen die Lehrer der Grundschule Bernau zusammen mit den Kindern den passenden Smiley an das Team-Pinboard. Beim Erreichen des Wochenziels darf sich die Klasse über eine Belohnung freuen.

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Moderner HSU-Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, anhand lebensnaher Themen ihr Vorgehen selbst zu planen, zu experimentieren, zu dokumentieren und anschließend ihre Arbeitsweise und Ergebnisse zu reflektieren. So erwerben sie grundlegende Kompetenzen für die natur-, sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Aspekte in ihrem Leben.

Außerdem steigen sie ihre Selbst-und Eigenständigkeit und entwickeln die Fähigkeit nachhaltig über Bereiche wie Wald und Gewässer nachzudenken und ihr eigenes Handeln zu prüfen. Besondere Bedeutung haben dabei Teamarbeiten wie Versuche oder Experimente, bei denen alle Schülerinnen und Schüler ihre besonderen Stärken einbringen dürfen.

Aktuelle-Aktionen 180315 Pausendienst20180315 093106

Sozialwirksame Schule- der "Pausendienst"

Auf unserem herrlichen Pausengelände mit vielen Bewegungsanreizen können die Schüler und Schülerinnen, wann immer es das Wetter zulässt, zwei 15-minütige Pausen verbringen. Zur Unterstützung eines problemlosen Pausenablaufes helfen auch Kinder mit und stärken dadurch ihr Verantwortungsgefühl. Den „Pausendienst“ übernehmen abwechselnd immer 4 Kinder aus den beiden 4. Klassen.

Sie tragen gelbe Warnwesten, die sie in dieser Zeit von den anderen Schülern unterscheiden. Dabei haben sie wichtige Aufgaben zu erfüllen: Zu Pausenbeginn kontrollieren sie, dass alle Kinder das Schulhaus verlassen und sich keiner mehr im Klassenzimmer, auf den Gängen oder auf den Toiletten aufhält. Am Pausenende stehen sie an den Eingangstüren und helfen bei der reibungslosen Rückkehr in die Klassenzimmer mit. Sie achten darauf, dass alle die Schuhe abstreifen und dass nicht gedrängelt wird.

Das erfordert von den Viertklässlern Durchsetzungsvermögen und Pflichtbewusstsein. Gleichzeitig erfüllt es sie aber auch mit Stolz, in dieser Funktion Verantwortung übernehmen zu dürfen.

Der Klassenrat

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Sozialwirksame Schule- der Klassenrat

Die Gesellschaft wird getragen von Menschen, die sich einbringen, mit anderen zusammenarbeiten und Lösungen suchen, die für möglichst viele Menschen annehmbar sind.

Eine Klassengemeinschaft spiegelt immer einen Teil der Gesellschaft wider und ist somit auch darauf angewiesen, dass ihre Mitglieder Konflikte lösen, Probleme besprechen und Absprachen treffen.

Im Klassenrat wird dies miteinander angepackt.

Die Klassensprecher führen ihre Mitschüler durch eine vom Lehrer festgelegte Tagesordnung, die Spielraum für eigene Anregungen der Kinder lässt und aktuelle Vorkommnisse aufgreift.

Man lässt sich gegenseitig aussprechen, hört einander zu und bringt sich je nach seinen Fähigkeiten und Kompetenzen ein.

Die Kinder lernen also nicht nur Gesprächsregeln, sie lernen auch, eigene Anliegen vorzubringen und sich treffend auszudrücken. Sind den Kindern die Abläufe und Regeln vertraut, kann sich die Lehrkraft schließlich ganz zurücknehmen und greift nur noch auf Wunsch der Kinder ein.

Aktuelle-Aktionen 180309 MathematikIMG 5701

Kompetenzorientierter Unterricht- Mathematik an der Grundschule Bernau

Um allen Kindern einen Zugang zur Mathematik zu eröffnen, bietet der Unterricht an der Grundschule Bernau neben Gelegenheit zum Üben und Automatisieren von Rechenverfahren immer wieder handlungsorientierte Aufgabenstellungen, die verschiedene Lösungen erlauben und zum Austausch über Strategien und Ideen anregen.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten auf ihrem eigenen Leistungsniveau an offen gestellten Aufgaben und entdecken dabei nicht nur Muster und Strukturen, sondern auch Mathematik im Alltag und geometrische Inhalte. Der Gebrauch einer gemeinsamen Fachsprache wird bei der Präsentation der Ergebnisse und im Austausch über Lösungswege unabdingbar. So begreifen die Kinder schnell die Bedeutung von Fachbegriffen.

Einfache Materialien, Strukturierungshilfen, Lehr- und Lernmittel werden gezielt angeboten und von den Kindern zunehmend selbstständig und zielführend genutzt. Die Kindern lernen, Ergebnisse in Frage zu stellen, auf Plausibilität zu prüfen und ihre Lösung gegebenenfalls anzupassen. Dabei greifen sie auch auf ihr Wissen über Größen (Gewicht, Länge, Zeit) zurück.

Aktuelle-Aktionen 180228 Elternabend digitaleMedien 214151-300x245

Elternabend "Die unsichtbare Macht der digitalen Medien"

Stefan Seidl, Gesundheitsamt/Landratsamt Rosenheim

Die Welt der digitalen Medien ist auch in der Grundschule schon längst angekommen. Laut Befragungen hat jedes 3. Kind in der 4. Klasse in unserem Landkreis bereits ein eigenes Handy. Onlinespiele sind schon so üblich wie das „draußen spielen“.

Neben den vielen Vorteilen, die die neuen Medien mit sich bringen, haben sie auch „Nebenwirkungen“ (Kontakt mit Fremden, Stress, Mobbing, Abzocke, Sucht, Leistungsminderung, Handystrahlung etc.).

Eltern sind hier oft unsicher, wie sie mit dem Thema digitale Medien umgehen sollen. Eine Hilfe hierfür bot der Elternabend „Die unsichtbare Macht der digitalen Medien“ am Mittwoch, den 21. Februar 2018 an der GS Bernau. Stefan Seidl, Suchtpräventionsfachkraft vom Gesundheitsamt/Landratsamt Rosenheim, hielt einen leidenschaftlichen und eindrucksvollen Vortrag, wies auf neue Gefahren hin ohne zu verteufeln und zeigte Lösungsansätze auf. Diese wird er auch noch in zwei eintägigen Workshops den Viertklasslern nahebringen. Die eigentliche Gefahr besteht nach Seidl darin, dass Eltern kaum noch Möglichkeiten haben, zu bemerken, was eigentlich vor sich geht. Vor 20 Jahren wusste man meist, mit wem Kinder „vor dem Haus“ spielten. Heutzutage sieht man nicht mehr, mit wem, wann und wo sie online unterwegs sind. Welche Inhalte konsumieren sie? Werden sie gemobbt, betrogen, abgezockt? Gibt es Kontakt mit Fremden? Eine weitere große Gefahr birgt „AUA“. Darunter versteht Seidl die Schlagworte „Ablenkung, Unterbrechung, Abbrechen“. Durchschnittlich alle 7 Minuten werden Jugendliche abgelenkt, indem sie auf ihr Handy schauen. Sich da auf Lernen oder Hausaufgaben zu konzentrieren, scheint fast ein Ding der Unmöglichkeit. Stattdessen forderte Seidl eine Rückbesinnung auf die Basiskompetenzen, wie sie auch an der GS Bernau im Schulprofil stehen und gepflegt werden. Persönliche statt virtuelle Begegnung, Spiele mit Menschen statt Onlinespielen und Anbahnung von Achtsamkeit in der menschlichen Begegnung versus Chats im Internet stehen an erster Stelle. Erst, wenn Zeitstrukturen im echten Leben erfahren und eingehalten werden, können Kinder auch Strukturen beim Surfen einhalten. Erst, wenn Konzentration und Eintauchen im echten Leben erlernt wurde, kann am PC zielgerichtet gearbeitet werden. Zusammenfassend: Medienkompetenz beginnt mit Medienabstinenz.

Abschließend gab Seidl den anwesenden Eltern den Rat, Kinder stark zu machen, klare und feste Zeitstrukturen anzutrainieren, viel und regelmäßig vorzulesen, möglichst viele Naturerfahrungen zu ermöglichen, Alternativfreizeitangebote aufzuzeigen sowie sich selbst seiner enormen Vorbildfunktion bewusst zu sein und gerecht zu werden.

Bei weiteren Fragen gibt Seidl gerne Auskunft und Hilfestellung:
martin.seidl@lra-rosenheim.de

Schuljahresmotto 171006 1.Schulversammlung IMG 5067

Am Freitag, den 6.10.17 fand sich die Bernauer Schulfamilie zu ihrer ersten Schulversammlung im Schuljahr 2017/2018 ein.

Schwungvoll wie immer eröffnete die Klasse 4a mit dem Schullied die erste Zusammenkunft der Bernauer Grundschüler.

Rektorin Petra Henz präsentierte den Kindern dann das neue Schuljahresmotto "ICH-DU-WIR-gemeinsam für die Welt". Die Kinder hatten sich schon in den ersten Schulwochen damit beschäftigt und lebendige Beiträge einstudiert, um das Motto allen begreiflich zu machen.

So wurden Schüler der dritten Klassen zu Streitschlichtern ausgebildet. Die Aufgaben der Streitschlichter wurden in einem Rollenspiel der Klasse 3a anschaulich dargestellt. Bei einem Konflikt treffen sich die Betroffenen bei der Versöhnungsschnecke im Pausenhof. In einem 5-Schritte Programm soll eine Lösung herbeigeführt werden:

  1. Schritt: Die Situation wird von allen Beteiligten geschildert.
  2. Schritt: Die Beteiligten sollen sich fragen – Wie fühle ich mich?
  3. Schritt: Was war dumm? Was ist schief gelaufen?
  4. Schritt: Gegenseitige Entschuldigung
  5. Schritt: Lösung bzw. Wunsch äußern

Im Anschluss daran ging es um gesundes Pausenbrot. Die zweiten Klassen machten ebenfalls in einem Rollenspiel, das von Theo und Paula gekonnt schauspielerisch präsentiert wurde, deutlich, dass zu viele Süßigkeiten in der Pausenbox schlapp machen, während Brot, Obst und Gemüse uns fit für den Unterricht werden lässt.

Mit dem fetzigen Lied "Richtig essen ist gesund" zeigten die Zweitklassler auch noch musikalisch, welche gesunden Lebensmittel in einer Pausenbox sein sollten.

Weiter ging es dann mit den Klassen 4a und 4b, die Wichtiges rund um die Pause vielfältig präsentierten.

Pausenregeln

Zuerst wurden nochmals die allgemeinen Pausenregeln vorgestellt: nichts in den Teich werfen, nicht mit Stöcken rumfuchteln wegen der Verletzungsgefahr, nicht zur Straße hochgehen, nicht auf die Statuen klettern, nicht zu den Kellerfenstern gehen und sich nicht unter der Treppe aufhalten.

Kappendienst

Anschließend ging es um die Aufgaben des Kappendienstes, der während der Pause für Ordnung sorgt. Mit selbst aufgenommenen Bilderrätseln zeigten die Schüler anschaulich, was in der Pause erlaubt ist und was nicht und wo der Pausendienst behilflich ist.

Spielehütte

Auch die neue Spielehütte durfte natürlich nicht unerwähnt bleiben. Da die Schüler der 4. Klassen für die Ausgabe und am Ende der Pause für die Annahme zuständig sind, formulierten sie noch einmal Wünsche für einen reibungslosen Ablauf: bitte nichts liegen lassen und benutzte Spielgeräte wieder aufräumen, sorgsam mit den Sachen umgehen und anstellen, wenn man etwas aus der Spielehütte haben möchte.

Pausenspiele

Danach machten die Schüler in einem Rollenspiel darauf aufmerksam, dass es im Pausenhof zwar zahlreiche tolle Bodenspiele gibt, aber viele gar nicht wissen, wie diese funktionieren. Deshalb bieten Kinder der beiden 4. Klassen nun immer montags an, in der Pause ein Bodenspiel für Interessierte zu erklären.

Fußballregeln

Zum Abschluss wurde noch einmal an ein paar wichtige Fußballregeln erinnert, wie z. B. gleich am Pausenende in das Gebäude zu gehen, dass nur mit dem Schulfußball auf dem Hartplatz von Tor zu Tor gespielt werden darf und montags und mittwochs in der 1. Pause ausschließlich die 1. und 2. Klassen spielen dürfen.

Nun ergriff wieder Rektorin Petra Henz das Wort und lud die Kinder ein, dass sie gerne in die Schülersprechstunde zu ihr kommen dürfen, wenn es Probleme gibt, aber natürlich auch, wenn sie gute Vorschläge und Ideen haben. Frau Henz erwähnte auch noch einmal das diesjährige Schulmotto "ICH-DU-WIR für unsere Welt" verbunden mit der Bitte, dass jeder an der Schule dazu aufgerufen ist seine Ideen zu diesem Motto einzubringen.

Für die neue Erstklassler hatten dann die Paten der 3a und 3b noch ein Buchgeschenk.

Am Schluss begleitete die 4a alle mit dem Schullied hinaus.

Aktuelle-Aktionen Friedensschnecke

Streit auf dem Pausenhof und im Klassenzimmer ist nicht zu vermeiden. Einen Konflikt hingegen friedlich zu lösen und Kompromisse zu finden ist eine Kompetenz, die jedes Kind in der Grundschule erlernen kann. Darum versuchen wir durch zahlreiche Einfühlungsübungen, Gruppenspiele mit dem Metalogmaterial und Kontaktübungen die Kinder auf ein friedliches Miteinander vorzubereiten.

Die Schüler lernen, Ich-Botschaften zu senden, genau zuzuhören, ihre Gefühle in Worte zu fassen und Strategien zu entwickeln, um einen Konflikt mit Worten zu lösen.

Ausgebildete Streitschlichter können somit wiederum anderen Schülern helfen, sich verbal anzunähern.

Dafür steht ihnen auf unserem Pausenhof die Friedensschnecke zur Verfügung. Schrittweise gehen die zwei Streithähne aufeinander zu, beleuchten ihren eigenen Anteil am Streit, geben ihren Gefühlen Ausdruck, entschuldigen sich, versöhnen sich und finden letztendlich einen Kompromiss oder eine Lösung um anschließend wieder entspannt in der Pause spielen zu können.